Das Aprendarium, ein inklusionsfähiger Klassenraum # Set Up digitales Lernen

Ausstattung

Wir empfehlen grundsätzlich  Möbel und Einrichtungsgegenstände die unter Berücksichtigung der Forschung und wissenschaftlichen Vorgaben zur Ergomonie konstruiert wurden. Diese Möbel sind von uns in einer Evaluationsphase des Aprendariums über 5 Jahre getestet und haben sich als bemerkenswert gut bewiesen.

Hierzu gehören keine Dreieckstische. Bei Tests an der Maximilians Universität in München "Möbel für Klassenräume"  wurden Dreickstische für Klassenräume als nicht empfehlenswert eingestuft und nur für Gruppenräumen empfohlen. Auch Dreieckstische die höhenverstellbar sind hatten den Nachteil, dass sich die Probanten öfter die Finger geklemmt haben. Das aber nicht als Einzeltisch, sondern wenn Dreieckstische mit unterschiedlichen Höhen zum Gruppentisch zusammengestellt wurden. Hinzu kommt dass die Verwendung von Dreieckstischen (auch Höhenverstellbar) die Nettounterrichtszeit weiter vermindern. Hier macht es Sinn höhenverstellbare Stühle einzusetzen um diese nachteiligen Effekte auszuschließen. Generell bieten Dreieckstische nicht genügend Arbeitsfläche. Dies wird uns immer wieder von Lehrkräften gesagt und man auf solche Lösungen in Zukunft verzichten möchte. 

Trapeztische mit stärkeren Abrundungen an den Ecken hatten da gegenüber dem Dreieckstisch enorme Vorteile. Sie können in vielen Formationen verwendet werden und haben ein große Arbeitsfläche.Zu empfehlen sind hier die Maße der Einzeltische konisch von ca. 82 cm auf ca. 72 cm und einer Tiefe von ca. 65 cm.

Bei Stühlen wurde festgestellt dass Sitzflächen aus Kunststoff  extrem schnell bioaktive Substanzen produzieren, die dann mehr zur Müdigkeit der Kinder führen als CO². Bei Klima und Lüftungsanlagen hat man mit der Absorbierung des CO² weniger Probleme als mit bioaktiven Substanzen die nicht ausgefiltert werden können.

 Müllbehälter sollten optisch im Mobiliar eingebaut und nicht offensichtlich zu erkennen sein.

Staumöbel müssen im ausreichenden Maße vorhanden sein. SchülerInnen einen kurzen Weg zum Möbel haben und SchülerInnen ihre eigenen Staufächer nutzen können(Grundschule und feste Klassenverbände). Bei Wanderklassen ist zu empfehlen statt Staumöbel geschlossene Garderoben im Klassenraum zu nutzen. Grundsätzlich sind offene Regale  auf Grund der Informaionsflut zu vermeiden, hier bieten sich Sideboards mit Schülerfächern an, damit der "Schulranzen" nicht zu schwer wird.

Grundsatz: Wir empfehlen den Schulträgern keine Rahmenverträge mit der Schulmöbelindustrie abzuschließen. Mit solchen Rahmenverträgen werden einzelne, sehr gute Schulmöbel vom Einkauf und von einer lern und gesundheitsfördernden Nutzung ausgeschlossen und das zum Nachteil der Schüler und Lehrer. Billige Möbel  bestehen in der Regel  mehr aus viel Metall und Kunststoff und dienen so nicht einem lern-und gesundheitsfördernden Unterricht. Das scheinbare Einsparpotential wird durch überhöhten Mengeneinkauf wieder ausgeglichen. Weniger ist mehr, dafür bessere Qualität.

Merksatz zum Einkauf von Schulmöbel: Ein Verkäufer der über den Preis verkauft hat wenig Fachwissen und sucht nur das schnelle Geschäft. Fachmessen sollten nur zur Anbahnung dienen nicht zum Abschluß einer Bestellung. Neue Möbel am Markt sollten nicht durch eine theoretische verkaufsfördernde Argumentation, sondern durch eine lern-und gesundheitsfördernde Leistung glänzen.

Schülerschrank mit Fächer.
Abfallbox für Papier, Bio, Restmüll und Batterien
Trapeztisch ca. 83 x 73 x 63 mit Zarge.
Höhenverstellbarer Stuhl mit Rollen un Kippelfunktion.
Dies Möbel gibt es in allen Größen